
Wieder zurück in der Spur
24. Juni 2026
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7. Juli 2026Das Heimspiel der Herren I gegen die DJK Lechhausen wurde wegen der Rekordhitze abgesagt. Die Damen I trotzten den hohen Temperaturen, verloren aber knapp gegen Haunstetten. Die Herren II sind auf dem besten Weg zum Aufstieg. Einige Teams zeigten sich flexibel und spielten zu ungewöhnlichen Uhrzeiten.
Ein Bericht von Michael Müller – alle Bilder von Sigi Baumüller
Die Hitzerekorde des vergangenen Wochenendes veranlassten den BTV, es allen Teams freizustellen, Partien einseitig abzusagen. Auch einige TCM-Mannschaften waren von dieser Regelung betroffen. Unter anderem fand das Heimspiel der Herren I gegen die DJK Lechhausen nicht satt. Viele TCM-Teams zeigten sich jedoch flexibel und verlegten ihre Spiel kurzerhand in die Morgenstunden.
Besonders früh waren die Damen 50 II auf dem Platz. Die Gäste aus Pfaffenhofen zeigten sich aufgeschlossen für einen echten Frühstart. Bereits um 7 Uhr begannen die Einzel. Frühstück fiel aus und gegen 10.00 Uhr war auch das letzte Doppel gespielt. Leider konnte nur Claudia Hitzler im Matchtiebreak punkten und so nahmen die Gegnerinnen beim Endstand von 1:5 beide Punkte mit an den Badesee. Auch die „Frühschichten“ von Herren 30 und Herren 40, die beide auf 10 Uhr vorverlegt hatten, waren wenig erfolgreich. Die Herren 30 unterlagen zu Hause 2:7 gegen Donauwörth. Nur Phillip Seegerer und Max Ludwig waren im Einzel erfolgreich. Die Herren 40 traten auswärts bei MBB Augsburg an und lagen bereits 1:4 zurück. Nur Florian Steidle hatte gepunktet, als Matthias Mulzer in einer epischen Hitzeschlacht sein Einzel noch 13:11 im Matchtiebraek gewann. Als dann Steidle/Kast im Doppel siegten und auf 3:4 verkürzten, keimte Hoffnung auf. Doch die anderen beiden Doppel gingen jeweils knapp verloren und am Ende fuhr man mit der zweiten Saisonniederlage (3:6) wieder nach Hause.
Damen I verlieren unglücklich gegen den Tabellenzweiten
Wie in der Vorwoche beim ungeschlagenen Tabellenführer Eschenried war für die Damen I auch gegen den Tabellenzweiten TSV Haunstetten nichts zu holen. Erneut konnte nur Marlene Seidl (6:0, 6:0) restlos überzeugen. Doch auch Antonia Seitz zeigte diesmal eine bemerkenswerte Leistung und ließ ihrer Gegnerin mit 6:3, 6:0 keine Chance. Obwohl man durch den frühen Spielbeginn der Hitze etwas aus dem Weg gehen konnte, setzten die hohen Temperaturen den anderen sehr zu. Daniela Mülken erkämpfte sich den ersten Satz im Tiebreak, brach im zweiten Satz (0:6) dann aber völlig ein. Im Matchtiebreak hatte sie Pech, verlor denkbar knapp mit 8:10. Auf den hinteren Positionen lief es für den TCM dagegen gar nicht gut. Sabine Huber, Lucia Singer und Stefanie Grüner unterlagen jeweils mehr oder weniger deutlich in zwei Sätzen. Im Doppel konnte auch die für Mülken eingewechselte Diana Staible-Singer an der Seite ihrer Tochter Lucia das Ruder nicht mehr herumreißen (2:6, 0:6). Seidl/Grüner siegten zwar noch mit 6:4, 6:2 und Seitz/Huber kämpften sich im den Matchtiebreak (2:10), aber am Ende unterlag man im Gesamtergebnis knapp 3:6. Die Meringer Damen belegen damit aktuell den vorletzten Tabellenplatz.

Herren II mit „Weißer Weste“ auf Aufstiegskurs
Die Herren II überrollten im wohl vorentscheidenden Spiel um den Aufstieg den großen Konkurrenten aus Diedorf. Mit 8:1 siegte man gegen den bisherigen Tabellenführer mehr als deutlich. Mit nun 10:0 Punkten behält das Meringer Team seine „weiße Weste“ und darf sich in den beiden noch ausstehenden Partien gegen Rohtal und in Haunstetten nur keinen Ausrutscher mehr erlauben. Zeigt sich das Team weiter in der aktuell beeindruckenden Form des Wochenendes, ist der Aufstieg nur noch Formsache. In Diedorf war nur Johannes Spengler gegen die schon vorher als besser eingestufte Nummer 1 des Gegners chancenlos und verlor sein Einzel 4:6, 0:6. Harald Siebenkäs dagegen drehte sein Match nach verlorenem ersten Satz (5:7) noch und gewann den „Hitzekrimi“ 6:4, 10:4 im Matchtiebreak. Nach den klaren Zweisatzsiegen von Markus Spengler, Linus Mensching, Florian Guggumos und Florian Mühlan, war das bereits die Vorentscheidung. In den Doppeln erhöhte man noch auf 8:1.


